27.Verleihung des

Ohrenordens

an

Robert Greven

" Dat kölsche Hätz"

 

Unser Herzensprojekt „DAT KÖLSCHE HÄTZ“ stand gestern mal wieder im Mittelpunkt: im Rahmen der Verleihung des Ohrenordens 2018. Im Dorint An der Messe in Köln.

Der Gründer des Projektes „DAT KÖLSCHE HÄTZ“ zur Förderung krebskranker Kinder in Köln, Robert Greven, wurde als Nachfolger des 2017 ausgezeichneten Wolfgang Niedecken geehrt und wir durften dabei sein.

Eine unglaublich ausgewogene, bewegende Veranstaltung, die die Balance zwischen Betroffenheit, Ergriffenheit und Humor und Lebensfreude wunderbar gehalten und widergespiegelt hat.
Beeindruckend geleitet vom Vorsitzenden der Bürgergesellschaft Köln von 1863, Michael Melles und mit einer gesprochenen und gesungenen Laudatio von Vorjahres-Preisträger Wolfgang Niedecken.
Denn ein wenig auf das Thema adaptiert hätte „Helfe kann dir keiner“ die Situation, in der Robert Greven sich seinerzeit wiederfand, kaum treffen können.

Eingeleitet wurde die Verleihungs-Zeremonie mit der Hymne von DAT KÖLSCHE HÄTZ, gesungen von Frank Henseler, begleitet von einer passenden Choreographie der Flöhe der Großen Allgemeinen.

Als die Klappstuhl Episode von Till Quitmann über das Lebenswerk von Robert Greven noch einmal gezeigt wurde, brachen alle Dämme.

Nicht zuletzt bei Till Quitmann selbst, der seinen vorbereiteten Redetext offensichtlich kurzerhand in der Tasche ließ und sichtlich bewegt seinen Gefühlen freien Lauf ließ und sprach.

Ein Gänsehautmoment der ganz besonderen Art.

Dass die Veranstaltung aber stets wieder das Lachen zurückbrachte, welches DAT KÖLSCHE HÄTZ ja unbedingt und immer wieder auch den krebskranken Kindern und deren Familien zurückbringen möchte, lag auch an den Intermezzi der „Zwillinge Jazzuniversität“ aus Münster.
Absolut treffend und passend deren musikalische Einlagen.

Zwischenzeitlich hatte Winni Lombardo mit einem gefühlvollen Solo den Musikwunsch von Robert Greven erfüllt. Da kam, soviel persönliche Anmerkung sei erlaubt, die herausragende Stimme Lombardos erheblich mehr zur Geltung, als bei seinen Songs mit Schäng.

Den Schlusspunkt setzte dann auf eine ganz wundervolle und beeindruckend bewegende Art und Weise Willibert Pauels alias „Ne Bergische Jung“.
Zunächst schaffte er einen grandiosen, spontanen Übergang von Niedeckens Zitat aus dessen Laudatio, dass ihm der Karneval noch immer ein Rätsel sei, hin zu einer fesselnden Rede, die ein permanentes Potpourri aus Tiefgang, Humor, Predigt und Wortgewandtheit darstellte.

Beschreiben lässt sich das, was in den zwei Stunden im Saal des Dorint an der Messe vonstattenging, nur sehr schwer. Dabei gewesen zu sein macht dankbar.


Thomas Mersch, sem4u GmbH