Die Verleihung des Ohrenordens am 06.11.2016

 

Viele Gesellschaften verleihen Ehrentitel, Statuen oder andere Insignien an bekannte Persönlichkeiten. Das macht auch die Bürgergesellschaft Köln von 1863 seit 25 Jahren, aber mit dem Unterschied, dass immer sehr viele der Ausgezeichneten der Vorjahre gern zu den Veranstaltungen wiederkommen um sich dort zu treffen. So waren auch in diesem Jahr zahlreiche Ohrenordensträger anwesend, u. a. Carola Blum, Maximilian Kellner, Frank Schätzing, Franz Xaver Ohnesorg, Manfred Kock und Rainer Osnowski.

Am 6.11.2016 fand nun die 25. Verleihung des Ohrenordens im Dorint an der Messe statt. Der Ohrenorden wird an Menschen verliehen, die ihr Ohr am Puls der Zeit haben und sich um die Allgemeinheit verdient gemacht haben. In diesem Jahr hatte die Gesellschaft die aus Köln stammende Schauspielerin Annette Frier als Preisträgerin ausgewählt. Sie wurde für ihr soziales Engagement z. B. für die Rheinflanke, Kult-Crossing und als Ehrenamtspatin der Stadt Köln und insbesondere für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung gab es Musik von Sonophonic, den Songlines Cologne und den CC Voices der Colombina Colonia. Der Ordensträger des Jahres 2015, Frank Elstner, verlas eine Laudatio auf Annette Frier und lobte ihr soziales Engagement. Von Seiten der Stadt Köln war Herr Bürgermeister Hans-Werner Bartsch anwesend und beglückwünschte die Gesellschaft und den 1. Vorsitzenden Michael Melles zu ihrer Idee und den jährlich stattfindenden Veranstaltungen.

Annette Frier erhielt den seinerzeit von Kurt Arentz geschaffenen Orden und bedankte sich artig, witzig und nachdenklich für diese Ehre. Außer der Ehrung gab es einen weiteren Höhepunkt, eine Rede von Willibert Pauels, ebenfalls Ohrenordensträger, der das Publikum nach gewohnter Manier begeisterte.

Diese Veranstaltung ist immer eine Benefizveranstaltung, d. h. aus dem Reinerlös geht eine Spende an eine soziale Einrichtung, die dem jeweiligen Preisträger ganz besonders am Herzen liegt. In diesem Jahr an die Gold-Kraemer-Stiftung, die von Herrn Johannes Ruland vorgestellt wurde.

Das Publikum, welches sowohl aus Mitgliedern der Gesellschaft als auch aus Interessierten und Freunden der Gesellschaft bestand, verbrachte gut zwei Stunden bei einem abwechslungsreichen Programm und freute sich im Anschluss auf gute Gespräche und natürlich auf die obligate Erbsensuppe.
 
25 Jahre, immer ein abwechslungsreiches Programm, interessante, sympathische Preisträger und ein immer freundlicher 1. Vorsitzender, der es versteht, das Publikum richtig anzusprechen. Und nächstes Jahr? Nun, dann wird es wieder jemanden geben, der das Ohr am Puls der Zeit hat. Ich bin gespannt, wer es sein wird.

 

Angela Kanya-Stausberg

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